Archive for the ‘Leben’ Category

日本に住んでる皆さん頑張れ!

März 16, 2011

Ich liebe Tokyo/Japan!

Shimbashi.

Higashi Gotanda

Taxis in Meguro

Hakata Ramen

Fuji-san

Picknick ohne Schuhe

Harajuku Otaku

Disneyland

Spaziergang

Strassenszene

Kawaii in Disneyland

Sakura

Tokyo Tower

Izakaya

Kiosk

Super Mario for President

Juli 22, 2010

Charismatische Leader werden ja nicht gerade mit Japan in Verbindung gebracht… Als ich das Foto unten von Aso-san im Obama Look machte, war Hatoyama-san bereits Premier… aber das ist ja mittlerweile auch Schnee von gestern. Da lief ich am Graffiti Bild unten vorbei und dachte mir: Am besten eignet sich wahrscheinlich ein Nintendo Superheld als Premier! In Japan bestimmen ja bekanntlich sowieso die Beamten und die Regierung ist relativ machtlos…

Seltenes Plakat in Tokyo.

Italo Japaner Mario!

Mrs. Watanabe

Juli 18, 2010

Die Finanzheinis unter Euch kennen sie gut: Mrs. Watanabe, die japanische Hausfrau, die die Finanzen der Familie aktiv bewirtschaftet… oder anders ausgedrückt am internationalen Währungsmarkt rumzockt. In Japan liebt man die Fremdwährungen und beim immer noch viel zu starken Yen, ist das auch gut so!

So sieht sie aus!

Im Auenland

Juni 6, 2010

Japan ist vielleicht das letzte Stück „heile Welt“, das es auf diesem Planeten noch gibt. Die Kriminalität ist tief und sogar die Mafiosos sind irgendwie nett. Alles und jeder hat seinen Platz. Jeder Ablauf ist durchdacht und vordefiniert.

Ein gutes Beispiel für dieses Bild ist der Park rund im das Teien Art Museum in Shirokanedai. Der Zutritt zum Garten ist öffentlich, kostet aber für Erwachsene 200 Yen. Es lohnt sich aber. Der Park ist eine regelrechte Oase umringt von befahrenen Strassen und Highways. Der Park bietet schöne Wiesen und einige grössere Skulpturen. Die Atomsphäre im Park ist typisch japanisch. Kinder spielen zivilisiert immer von ihren Eltern beaufsichtigt. Ältere Menschen unterhalten sich auf den Plastikstühlen auf der Wiese. Alle sitzten am Rand der Wiese. Junge Frauen mit Sonnenschirmen schlendern an den Blumen vorbei und machen mit ihren Handykameras einige Fotos. Ein rüstiger Rentner beugt sich vor um mit seiner professionellen Kamera ein besonders gutes Bilder der Blumen zum machen. Im Park ist es ruhig. Frauen in Kimonos huschen vorbei. Junge Damen diskutieren leise…

Es ist ein bisschen wie bei den Hobbits im Auenland! Heile Welt eben!

Beeindruckende Bäume beim Eingang zum Garten.

Das Art Museum.

Parkidylle.

Kinder! Nicht zu schnell rennen!

Frauen in Kimonos bestaunen die Rosen.

Ein Schwätzchen in Ehren...

... kann niemand verwehren.

Fotos mit der Handykamera.

Alle sitzen am Rand.

Kubisch.

Frag mich nicht nach dem Künstler...

Steinmenschen.

Ein Muss in Japan: Der Getränkeautomat.

In Japan nimmt man alle Hobbies seht ernst!

„Lost“ in Komazawa

Juni 4, 2010

Wieder einmal etwas für Architekturfans! Neulich waren wir wieder einmal seit langem im Komazawa Olymipic Park. Als Teenager war ich dort of zum Skaten und spielte dort auch gerne mit den Jungs Basketball! Fast 20 Jahre später sehe ich den Komazawa Park in einem wesentlich anderen Licht. Jetzt fällt mir besonders die 60er Jahre Sport- und Parkarchitektur auf. Wie so vieles in Japan ist der Park alt, aber gut gepflegt und in Stand gehalten. Wenn ich die Gebäude so anschaue erinnern sie mich stark an die Bauten der Dharma Initiative aus der Serie „Lost“.  Zwar stammen die diese Bauwerke aus dem Jahr 1964 und nicht wie in der Dharma Initiative aus den 70er Jahren, aber ich hab dafür die Fotos im 70er Look eingefärbt. Was meint Ihr?

Komazawa Stadium mit Fussball und Basketball (in der Ferne) Getümmel.

Pool.

1964 Olympic Memorial Tower.

Kontrolltower des öffentlichen Swimmingpools.

Eingang in eine Sporthalle. Oder doch eine Dharma Station?

Eingang zum Pool.

Sporthalle.

Nochmal.

Und gleich nochmal.

Ausserhalb des Parks, aber angrenzend die Komazawa Universität.

Kioskhäuschen.

Dieser Teil des Parks stammt aus den frühen 90ern... ist aber stark vernachlässigt.

Die Fahrrad Sünde

Mai 31, 2010

Kürzlich erhielt ich dieses Schreiben, dass ich Euch nicht vorenthalten will. In unserem Wohnhaus herrschen wie überall in Japan genaue Regeln… auch wenn keine Not am Mann ist. Wo kämen wir denn da hin! Da es mir mit der Zeit zu blöd wurde mein Fahrrad immer auf so ein Gestell zu hieven, stelle ich es seit einiger Zeit einfach so auf einen der säuberlich eingezeichneten Parkplätze für Fahrräder. Aber eben. Das muss zuerst beantragt und bewilligt werden, obwohl es neben meinem Rad noch X freie Plätze gibt. Und ist die Situation wie im Schreiben zu entnehmen ist eskaliert! Oh nein! Die Deadline ist heute!!!

Ich glaube am einfachsten ist, wenn ich es einfach wider zurück auf Lot #5 stelle. Den habe ich zwar nicht beantragt... der wurde mir wahrscheinlich irgendwann zugewiesen. Cool ist auch, dass die Gebäudeverwaltung mich über die Fahrradnummer als den Besitzer identifiziert hat 🙂

Das wäre übrigens der richtige Prozess.

Was ich an Japan mag!

April 30, 2010

Wir werden immer wieder gefragt, wie es denn in Japan so ist, ob es uns dort gefällt und was wir denn so gut finden. Hmmm schwer zu sagen. Am besten man kommt mal vorbei. Das haben sich neulich das Schwesterpaar Yvonne und Petra (Freundinnen aus der Schweiz) gesagt… Sie haben dann auch gleich fleissig beobachtet und ich war extrem beeindruckt, dass den beiden als Japan Newbies schon so viele Details aufgefallen sind! Die „Like“/“Dislike“ Liste unten entstand auf einer 2-wöchigen Japanreise in einem Moleskin Notitzbuch. Enjoy!

Was ich an Japan mag:

  • Beheizte WC Brille (die erste Berührung mit einer kalten Kloschüssel am Schiphol Airport war ein Schock!! – spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich realiseirt, dasss ich so gut wie zu Hause bin)
  • Attention to Detail
  • Hingabe im Job, unabhängig von Kioskfrau, Teppanyaki Chief oder Zen Mönch
  • Ruhe inmitten von riesen Menschenmassen
  • Rücksichtnahme, z.b. freiwillige Platzverschiebung in U-Bahn, damit ich und meine Schwester nebeinander sitzen konnten
  • Sicherheit und Aufmerksamkeit. Da gab es doch tatsächlich einen älteren Herren, der mir „excuse me“ schreiend aus der Metro gestiegen ist, um mir mein liegen gelassenes iPhone zu geben, und ihm dabei der Zug abgefahren ist
  • Sauberkeit, Abfälle gibt es weder auf dem Banhofl, im Zug, auf den Strassen oder im Taxi zu sehen
  • Schöne Japanerinen nach dem Weg zu fragen und bis ans Ziel begleitet zu werden
  • Essen, ALLES, (ausser Penis & Co), favorites: Shabu Shabu, Green Tea Cake, Kobe Beef, Izakaya Mix, Sesame Sauce, Miso paste zum Dippen
  • Essenspreise; überraschend „unteuer“, resp. super Preis- Leistunsverhältnis
  • Park Hyatt Tokyo – Aussicht by Night
  • Die Stimmung nach Sonnenuntergang in Tokyo’s Seitengassen
  • Tokyo’s Metro System
  • Körbe für Handtaschen und Jacken in Bars und Restaurants
  • Hanami
  • Heisse und feuchte Handtücher, die man in Restaurants vor dem Essen kriegt
  • Gebärdensprache
  • Verpackungen, sie laden ein, das Gekaufte zu schätzen und z.b. Essen in Massen zu geniessen
  • Concierge Services (insbesondere, wenn sie Englisch sprechen)
  • Shinkansen; Präzision und Information für das Besteigen des Zuges, Schnelligkeit, Ruhe, Recyling Station beim Aussteigen
  • Verschlüsselte Schirmdepots
  • Onsen – only opportunity to not feel underdressed
  • Die japanische Vorliebe fürs Picknicken
  • Mischa als enthusiastischen und vollinformierten Tourguide und Freund zu treffen

Was ich an Japan nicht so mag:

  • Japanische Beine
  • Zu grosse Schuhe, Schlarpen
  • Kleine Räume in Hotels
  • Nicht funktionierende Handy’s
  • Keine rauchfreien Zonen, in allen Restaurants riechts nach Rauch, ebenso in vielen Taxis und Hotels
  • Japanische Unbeholfenheit, man merkt sofort, wenn bei einer Anfrage die nächsten 15min. eine reine Geduldsprobe werden
  • Kein Aussenleben in Cafés und Restaurants
  • Als Ausländer ausgeschlossen werden in bestimmten Restaurants und Ryokans
  • Herdenhaftigkeit

Let's Tango again in Tokyo!

Vertrauen ist gut, Wegfahrsperren sind am Besten!

März 9, 2010

Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie in Japan, dem Land der tiefen Kriminalitätsraten, des öffentlichen Friedens und der Höflichkeit, trotzdem alles klar regelementiert ist. Neben den neulich beschriebenen Regenschirmen, sind auch die Parkplätze ein solches Beispiel. Im Bild unten sieht man ein Beispiel für eine japanische Wegfahrsperre auf einem Parkplatz, die man logischerweise nur umgehen kann, wenn man zahlt. Bei uns stellt man den Wagen einfach hin und wenn man Pech hat bekommt man eine Busse.

Naja, vielleicht hängen die Wegfahrsperren hier auch damit zusammen, dass die Parkplätze privat und nicht staatlich sind. Wenn ich einen Parkplatz vermieten würde, würde ich auch son Ding hinmachen. Aber eben, in Europa würde ich das wahrscheinlich eher brauchen als hier.

Aus Chiba und in Shinagawa geparkt.

Warm Select

März 2, 2010

Neulich in Family Mart gesehen. Allerlei Kleidungsstücke im Convenience Store, um die Kunden warm zu halten. „Warm Select“ eben. Und damit man weiss, wofür man die Kappen, Handschuhe, etc. so gebrauchen kann, stehen oben ein paar Beispiele. „For sports watching“ „For gardening“ „For office“ „For bicycle“ „For outwork“. Gut zu wissen!

Zum Fussball mit Handschuhen, Schal und Kappe.

Mao-chan

Februar 28, 2010

Das hat nicht etwa irgendwas mit chinesischen Kommunisten zu tun… Mao-chan ist die liebevolle Bezeichnung für Japans beste Eiskunstläuferin. Am Freitag gewann sie die Silbermedallie in Vancouver. Von der Tagesaktualität bekomme ich hier leider nicht so viel mit, aber dem Hype um Mao Asada und ihre koreanische Rivalin Yu-Na Kim (die in Japan komischerweise Yo-Na Kim genannt wird) konnte selbst der ignoranteste Gaijin nicht entgehen. Für die emotional nicht involvierten war von Anfang an klar, dass eine Goldmedallie nur bei einem Sturtz von Kim (oder einer Tonya Harding Attacke) an Asada gehen kann… aber trotzdem hoffte um 1 Uhr 26 (oder so) ganz Japan auf Gold. Aber wie erwartet gab es für  die süsse Mao-chan mit dem Silberblick „nur“ Silber.

In grossen Lettern: MAO, SILBER.

Abendnachrichten am Freitag.

Achtung Kinderwagen

Februar 18, 2010

Neulich haben wir in der Bahn diese Manner-Poster über Kinderwagen-Etikette gesehen. Der Punkt ist, dass Kinderwagen-Hersteller, Bahngesellschaft und Eltern zusammen arbeiten, um in der Bahn optimale Bedingungen für alle zu schaffen. Die Bahn kommt uns hier wirklich entgegen. Bei allen Zügen kann man ebenerdig einsteigen (wenn ich da an die alten Trams  und die Züge in Zürich denke…). Was unseren Teil des gegenseitigen Entgegenkommens anbelangt, tanzen wir als Ausländer wohl wieder mal aus der Reihe. Man sieht hier sowieso relativ wenig Kinderwagen in der Bahn. Viele tragen ihr Kind um Platz für alle zu sparen. In Japan ist Rücksicht wichtiger als Toleranz. Nur eben… wir sehen natürlich aus wie Elefanten im Porzellanladen. Unseren Kinderwagen haben wir extra in den USA bestellt und man kann ihn nicht wie ein Regenschirm zusammenklappen. Das heisst, wir beanspruchen immer recht viel Platz. Henna Gaijins eben 🙂

...

Das Manner Poster.

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Kinderwagen Hersteller, Eltren, Bahngesellschaft

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In der Bahn bitte zusammenklappen!

...

Draussen darf der Wagen wieder aufgeklappt werden...

Auch die Yurikamome hat ein nettes Poster mit lustigen Chicken Figuren. Wagen zusammenklappen bitte!

Japanese Babes

Februar 15, 2010

Ohne jetzt alle in den gleichen Topf werfen zu wollen… aber: sie sind zierlich, schlank, jung geblieben, kichernd, lächelnd, haben schöne Haare, eine schöne Haut und vieles mehr. Das sind sie die Japanerinnen. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt… manchmal schüttle ich den Kopf über zu viel Auftakelung, zu viel Höflichkeit oder darüber, dass beim Essen das Serviettchen immer auf den Knien liegen muss… aber im Grossen und Ganzen sind sie doch wundervoll.

Natürlich sind meine ehemaligen Klassenkameradinnen die hübschesten… aber ich hab hier mal drei gute Beispiele für Natürlichkeit. Bei der ersten Dame handelt es sich um das Multitalent 蒼井優 (Aoi Yuu)! Das Plakat habe ich neulich in der Yamanote Line entdeckt. Da musste ich spontan sagen: doch, die ist sehr natürlich und hübsch.

Youcan!

Calpis Water.

Werbung für Alcopops.

Trotz guter Argumente: Narita ohne Skyliner

Februar 13, 2010

Achtung: dieser Post ist etwas länger geworden als sonst, aber ich musste mich erstmal über die Flughafenanbinding von Tokyo ärgern, bevor ich weiter unten zum eigentlichen Punkt komme.

Also jetzt mal im Ernst: einer der Gründe, warum Japan und Tokyo stagniert, ist sicher auch der enorm umständliche internationale Flughafen. Mann oh Mann. Städte wir Hong Kong, Singapur und Shanghai haben top moderne Flughäfen, die schnell vom Stadtzentrum aus zu erreichen sind. Und Tokyo? Ok, immerhin gibt es jetzt ein paar internationale Flüge in den südostasiatischen Raum und nach Korea vom Stadtflughafen Haneda aus. Aber man benutzt dann meistens doch immer Narita.

Es gibt verschiedene Optionen nach Narita zu kommen.

1) Der Narita Express. Eine Strecke, die etwa vor 20 Jahren eröffnet wurde und die sich damit brüstet, dass die Fahrt von Tokyo Station nach Narita nur 60 Minuten dauert. Wow! Die Fahrt nach Osaka dauert 2.5 Stunden (550 km) mit dem Shinkansen. Tokyo – Narita ist 57km entfernt… und dann muss man noch nach Tokyo Station kommen… also real dauert es weit mehr als 60 Minuten. Man hat mir mal gesagt, dass der Narita Express extra langsam fährt, weil man die Busse und Taxis nicht kannibalisieren will…

2) Die Friendly Airport Limousine. Unsere Wahl. Dauert zwar noch länger als der Narita Express, dafür können wir ein paar huntert Meter von uns einsteigen. Das Gepäck wird uns „friendly“ abgenommen. Man kommt oben an und muss nicht unten vom Bahnhof am Flughafen hoch in die Abflughalle.

3) Der Bummler. Nicht zu empfehlen, aber auch schon ausprobiert. Für 1’000 Yen kommt man auch mit dem normalen Zug nach Narita Airport. Aber das dauert dann noch länger.

4) Der Skyliner. Und dann gibt es eben noch den Skyliner. Angeblich 51 Minuten für unschlagbare 1’920 Yen. Aber: komm erstmal nach Ueno oder Nippori. Diese Strecke ist älter als der Narita Express und offensichtlich stark vernachlässigt. Ich hatte ja Vorgestern über das Werbeplakat in der Bahn berichtet mit dem „Get’s! Skyliner“ Slogan…

Es scheint als ob der Skyliner nicht nur mehr Kunden, sondern auch einen neuen Marketingchef (oder eine Chefin) braucht! Das Kleingedruckte auf dem „Get’s!“ Plakat liest sich wiedermal wundervoll (die fetten Texthighligts sind von mir):

„All seats are reserved. You can relax in a reclining seat with a footrest. Rotating seats make a group trip fun and comfortable, too. Non-smoking cars are from 2 to 7. Baggage storage Every train has a large baggage compartment. Telephone corner/ 5th car/ card public phone is equipped/ It can send a call. But cannot receive an incoming call./ The phone is available between Nippori and Narita. Service corner/ 5th car/ Soft drink vending machines are equipped. Rest room/ 4th car/ Restrooms are equipped with clean facilities such as automatic flush.“

Kinder, Kinder, da müsst ihr aber nochmal über die Bücher.

Werbetexter müsste man sein.

Diese Marketingleute dort sind echt der Hammer. Auf der Homepage des Skyliner steht der Spruch: Minimum of 51 minutes… Werbetexter müsste man sein. Müsste es nicht heissen: Maximum 51 minutes???

Naja, ich hab mich wiedermal köstlich amüsiert.

Ich versprechs Dir: wir sind auf keinen Fall schneller als 51 Minuten.

Men’s Relaxation Club

Februar 10, 2010

So steht es jedenfalls in Katakana oben drüber. Menzu rirakuzeeshonkurabu. Video, DVD. 24 Stunden! Comic Room (Komikkuruumu), Theater Room (Shiataaruumu), Internet (Intaanetto), Massage Seat (Massaajishiito). Alles was japanischen Salary-Männern gefällt. Bis auf eins… aber ich bin mir fast sicher, dass dieser Klub seriös ist.

Ob ich da mal weiter recherchieren soll?

Niedlicher Garbage Truck

Februar 2, 2010

In Japan ist ja so einiges deutlich kleiner als bei uns. So auch die niedlichen Müll-LKWs. Wenn sie abbiegen geben sie eine kurze Melodie und ein Sprüchlein von sich „Achtung ich komme um die Ecke“. In dem kleinen Müllwagen unten sitzen vorne drei Leute. Wer ins Bild reinzoomt, der sieht, dass mich der Fahrer entdeckt hat und er brav das Peace-Zeichen macht.

Smile!

Baby Chair

Januar 30, 2010

Hier in Tokyo gibt es so allerlei nützliches für Eltern, die mit ihren Kids unterwegs sind. So zum Beispiel auch diese Babychairs. Das heisst, wenn man alleine unterwegs ist um mal aufs Häuschen muss, kann man seinen Zwerg mit rein nehmen und in dieses Stühlchen setzen. Den Kinderwagen kann man auch draussen stehen lassen, da in Tokyo sowieso niemand was klaut.

Lies: bebiichea

Sehr schlau.

Wir haben Baby Chairs!

Salaryman Kalender

Januar 25, 2010

Bei uns im Büro schwirrten neulich Tischkalender rum, die wir als Kundengeschenke haben drucken lassen. Ich hab mir gleich einen geschnappt… beim Durchblättern habe ich dann ganz hinten eine Seite mit kleinen Stickern entdeckt, die man in den Kalender reinkleben kann.

Diese kleinen Sticker für Kalender sind in Japan nicht unüblich. Besonders bei jungen Damen, die damit ihre Diaries verschönern und der Agenda so den nötigen „Kawaii-Faktor“ geben. Aber bei diesem „Business Kalender“ habe ich diese Sticker echt nicht erwartet.

Die Sticker sind aber höchst interessant und geben Einblicke in die japanische Alltagskultur. Es scheint als ob die Sticker besonders für den stereotypen Salaryman gedacht sind.

Hier die volle Seite mit den Stickern.

Gehen wir doch einmal ein paar Beispiele durch!

Erstes Drittel.

PAY-DAY: Payday ist für den Salaryman offensichtlich einen Sticker wert. Dieser Tag ist ja auch in unserer Kultur wichtig…

BEER 飲み会 (nomikai = Trinkparty): Die Besäufnisse mit den Arbeitskollegen wollen auch sauber eingetragen werden. Oft sind diese Events ja auch mehr Pflicht als Vergnügen.

旅行 (ryokou = Reise): Bei uns wahrscheinlich eher mit Ferien gleichzusetzen, aber dazu gibt es weiter unten einen separaten Sticker.

デート (deeto = Date): Klar! Viele Salarymen und Career Women (キャリアウーマン, kyaria ūman) sind auf der Suche!

ごみの日 (gomi no hi = Abfalltag): Mein persönlicher Favorit :-). Der Abfalltag will natürlich auch pflichtbewusst eingetragen werden!

Zweites Drittel.

LESSON: Ja stimmt, wie schon erwähnt haben hier alle irgendein Self-Improvement Hobby. Ikebana, Color-Coordination, Teezeremonie oder ganz einfach Golf. Aber man lernt nie aus!

CHECK: ok!

カット (katto = cut = Haarschnitt): Als guter Salaryman will man immer gut getrimmt ins Büro kommen.

休み (yasumi = frei): Auch Salarymen haben manchmal frei.

HAPPY BIRTH DAY: nicht vergessen!

Drittes Drittel.

買物 (kaimono = Einkauf): Ein Sticker für den regelmässigen Grosseinkauf.

DINNER: ok.

PARTY: ok.

しめきり (shimekiri = Deadline): Dieses Couvert hat es aber eilig!

Wedel, wedel

Januar 23, 2010

Ich weiss nicht, ob sie immer noch dastehen… aber früher in Roppongi standen immer die fetten Limousinen der Reichen und Schönen vor den edlen Klubs… die Driver unterhielten sich untereinander und staubten ihre Karossen mit Federwedeln ab. Neulich konnte ich eine solche Szene in Meguro beobachten. Ich weiss gar nicht was diese Staubwedel auf  den blitzblank geputzten Autos bringen… aber ein guter Zeitvertreib für den Fahrer ist es allemal.

Gleich zwei Wedel...

... für den schönen Toyota.

Planet der Hunde Teil X

Januar 20, 2010

Teil X, weil ich schon zum x-ten Mal über das Thema der Schosshündchen schreibe. Aber neulich konnte ich mir das Knipsen einfach wieder nicht mehr verkneifen, als wir an einer Boutique für Hundekleidung vorbeigingen. Anlass genug, wieder meine zentralen Thesen zum Thema kleine Hunde in Japan zum Besten zu geben (wie immer plakativ, mit einem Augenzwinkern und aus der Sicht eines nicht-Haustierfans (sorry Katja ;-))):

  • Die hier stattfindende Verniedlichung und Vermenschlichung ist sogar einem überzüchtetem Köter unwürdig
  • Mein Ratschlag an meine „Desperate Office Ladies“ (meine japanischen Single-Kolleginnen, die nach einem Mann suchen und mich fragen, wie sie es anstellen sollen): Don’t buy a dog!
  • Japan wird irgendwann von kleinen Hunden regiert (analog zum Film „Planet der Affen“), weil die Japaner aussterben und keine Ausländer reinkommen.

New Arrival

Hunde- statt Kinderwagen.

Klaro, so ein Rehpintscher friert doch immer.

Dog Rights?

Die Weihnachtskluft ist on sale.

So jetzt reichts aber!

Hier noch einer in freier Wildbahn.

Piiing… Pooong

Januar 14, 2010

Ist Euch dieses Geräusch an Tokyos Bahnhöfen schonmal aufgefallen? Bewusst nimmt man es selten wahr, aber es ist da. Dieses ständige langsame „piiing“ (lange Pause) „pooong“. Ich habe mir sagen lassen, dass es sich hierbei um ein Signal für Blinde handelt, damit die Ticketgates, Treppen und Rolltreppen besser erkennbar sind. Macht irgendwie Sinn!