Kulturelles mit Crepes

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Hab ich über dieses Thema eigentlich schon mal geschrieben? Das Thema ist so dominant, dass man es vielleicht eher vergisst. Man muss keine Frau sein, um diese Crepe in Harajuku einfach himmlisch zu finden. Jeder Tokyo Besucher kennt sie oder hat sich zumindest beim Gang entlang der Takeshita Dori in Harajuku gefragt, was es mit diesen Crepe auf sich hat. Beim genaueren Hinschauen entdeckt man wieder ein kulturelles Phänomen in Japan. In Japan ist man mit zu viel Entscheidungen oft überfordert. Für alles braucht es eine Schulung oder zumindest ein Handbuch. Ja nicht zu viel offen lassen, heisst die Devise. Überraschungen und Unerwartetes werden nicht gern gesehen. Das erklärt, warum es bei einer Hand voll Zutaten für die Crepes gleich mehrere Schaufenster braucht, die den Kunden alle möglichen Varianten der Crepe, nicht auf einem abstrakten Foto, sondern mit einem verblüffend echtem Plastikmodell des Endprodukts (wenn man es bestellt sieht es dann auch wirklich so aus) aufzeigen! Man könnte ja einfach sagen: es gibt verschiedene Eissorten (Erdbeer, Schoko, Vanillie, etc.), Früchte, Toppings, etc. dann könnte man sich sparen die vielen Permutationen ins Schaufenster zu stellen… aber eben: Das ist Japan! Bei Starbucks gibt es übrigens kleine Heftchen (Handbücher), die erklären, wie man bestellt.

Gut ist bei den Crepe, dass man seine Katakana-Skills testen und verbessern kann. Wir bestellen immer: BANANACHOKO AISU NAMA KURIIMU!

Ein Crepes Stand an der Takeshita Dori.

BANANA CHOKO NAMA KURIIMU

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