Was ich an Japan mag!

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Wir werden immer wieder gefragt, wie es denn in Japan so ist, ob es uns dort gefällt und was wir denn so gut finden. Hmmm schwer zu sagen. Am besten man kommt mal vorbei. Das haben sich neulich das Schwesterpaar Yvonne und Petra (Freundinnen aus der Schweiz) gesagt… Sie haben dann auch gleich fleissig beobachtet und ich war extrem beeindruckt, dass den beiden als Japan Newbies schon so viele Details aufgefallen sind! Die „Like“/“Dislike“ Liste unten entstand auf einer 2-wöchigen Japanreise in einem Moleskin Notitzbuch. Enjoy!

Was ich an Japan mag:

  • Beheizte WC Brille (die erste Berührung mit einer kalten Kloschüssel am Schiphol Airport war ein Schock!! – spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich realiseirt, dasss ich so gut wie zu Hause bin)
  • Attention to Detail
  • Hingabe im Job, unabhängig von Kioskfrau, Teppanyaki Chief oder Zen Mönch
  • Ruhe inmitten von riesen Menschenmassen
  • Rücksichtnahme, z.b. freiwillige Platzverschiebung in U-Bahn, damit ich und meine Schwester nebeinander sitzen konnten
  • Sicherheit und Aufmerksamkeit. Da gab es doch tatsächlich einen älteren Herren, der mir „excuse me“ schreiend aus der Metro gestiegen ist, um mir mein liegen gelassenes iPhone zu geben, und ihm dabei der Zug abgefahren ist
  • Sauberkeit, Abfälle gibt es weder auf dem Banhofl, im Zug, auf den Strassen oder im Taxi zu sehen
  • Schöne Japanerinen nach dem Weg zu fragen und bis ans Ziel begleitet zu werden
  • Essen, ALLES, (ausser Penis & Co), favorites: Shabu Shabu, Green Tea Cake, Kobe Beef, Izakaya Mix, Sesame Sauce, Miso paste zum Dippen
  • Essenspreise; überraschend „unteuer“, resp. super Preis- Leistunsverhältnis
  • Park Hyatt Tokyo – Aussicht by Night
  • Die Stimmung nach Sonnenuntergang in Tokyo’s Seitengassen
  • Tokyo’s Metro System
  • Körbe für Handtaschen und Jacken in Bars und Restaurants
  • Hanami
  • Heisse und feuchte Handtücher, die man in Restaurants vor dem Essen kriegt
  • Gebärdensprache
  • Verpackungen, sie laden ein, das Gekaufte zu schätzen und z.b. Essen in Massen zu geniessen
  • Concierge Services (insbesondere, wenn sie Englisch sprechen)
  • Shinkansen; Präzision und Information für das Besteigen des Zuges, Schnelligkeit, Ruhe, Recyling Station beim Aussteigen
  • Verschlüsselte Schirmdepots
  • Onsen – only opportunity to not feel underdressed
  • Die japanische Vorliebe fürs Picknicken
  • Mischa als enthusiastischen und vollinformierten Tourguide und Freund zu treffen

Was ich an Japan nicht so mag:

  • Japanische Beine
  • Zu grosse Schuhe, Schlarpen
  • Kleine Räume in Hotels
  • Nicht funktionierende Handy’s
  • Keine rauchfreien Zonen, in allen Restaurants riechts nach Rauch, ebenso in vielen Taxis und Hotels
  • Japanische Unbeholfenheit, man merkt sofort, wenn bei einer Anfrage die nächsten 15min. eine reine Geduldsprobe werden
  • Kein Aussenleben in Cafés und Restaurants
  • Als Ausländer ausgeschlossen werden in bestimmten Restaurants und Ryokans
  • Herdenhaftigkeit

Let's Tango again in Tokyo!

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