X&S

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Da wir Ferien haben und wir gerade nichts besseres zu tun hatten, wagten wir uns heute mal in den neu eröffneten H&M in Harajuku. Die Schlange war zwar lang, aber es ging nur etwa 10 Minuten bis wir im Gebäude waren. Vor einigen Monaten ging an der top Shopping Location von Tokyo (Ginza) der erste H&M Store von Japan auf. Seit der Eröffnung befindet sich vor dem Laden eine riesen Schlange. Nun ging vor ein paar Wochen der neue H&M in Harajuku auf. Jetzt haben wir das Anstehen vor dem Laden und das Innenleben persönlich erlebt.

Hmmm. Ein normaler H&M. Vielleicht der Grösste in dem wir je waren. Aber irgendwie paradox:die voll-kommerzialisierte Mode von H&M sieht jetzt so aus wie das was die Kids in Harajuku schon seit 20 Jahren tragen und vorleben. Die Amis haben Pizza veramerikanisiert und jetzt gibt es Pizza Hut auch in Rom. Der Harajuku Style wurde in Europa kopiert und kommt jetzt im europäischen Kleid zurück an seinen Ursprung. Gwen Stefani („I can’t wait to go back and do Japan. Get me lots of brand new fans. Osaka, Tokyo. You Harajuku girls, damn you’ve got some wicked style.“) kann die wicked styles im global Village kaufen.

Gwen Stefani und ihre Harajuku girls

Gwen Stefani und ihre Harajuku girls

Ach ja, das hätte ich fast vergessen. Ich hab auch noch was gekauft! Und zwar das einzige in der Männerabteilung, das es ausser in „S“ und „XS“ auch in „L“ gab. Ein grauer Pulli. Ja das mit den Grössen ist ein Problem hier. H&M scheint der Ort zu sein, an dem sich die schmal- (und flach-) brüstigen Jungs und Mädels in Tokyo auch in Zukunft gerne vergnügen. Nächste Woche sind wir wiedermal auf amerikanischem Boden, da gibts dann alles in „XXL“ (dazu mehr nächste Woche).

Kommerziell und nahe bem Volk

Kommerziell und nahe beim Volk

Von hier auch ging die Schlange bis zum H&M Hochhaus

Von hier aus ging die Schlange bis zum H&M Hochhaus

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