海の日 (umi no hi)

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Heute war in Japan wiedereinmal ein Feiertag (dank dem Happy Monday System). Und zwar der: umi no hi (Tag des Meeres). Das haben wir uns natürlich mit einem Ausflug zum Beach zu Herzen genommen. Wir sind noch dabei zu analysieren, was genau bei der Bebauung der japanischen Küsten schief gelaufen ist, aber bitte erwartet nicht zu viel. Zum Teil erinnert die Küste an Nordkorea oder die UdSSR. ABER: die Japaner sind wie immer super drauf und alles ist geregelt.

Heute fuhren wir nach Zushi (eine Station weiter als Kamakura). Die Zugfahrt dauert nur 50 Minuten! Um an den Beach zu kommen, folgt man einfach der generellen Masse (funktioniert immer in Japan).

Es war brühend heiss! Wir versuchten etwa 10 Minuten lang herauszufinden, wie das System mit den Sonnenschirmen funktioniert. Es gab offensichtlich „offizielle“ Sonnenschirme, die man mieten konnte. Aber es war (für uns) nicht ersichtlich wie und wo. Als wir dann einen freien und bereits aufgestellten Schirm erspähten, pflanzten wir uns darunter und dachten uns: es kommt dann schon jemand, wenn’s nicht erlaubt ist oder was kostet.

Nach einiger Zeit der Beobachtung unter unserem Sonnenschirm sind wir dann aber doch dahinter gekommen wie das System funktioniert. Man geht in eine der vielen Beachbars, zahlt einen gewissen Betrag, und lässt sich den Schirm von einem Beachboy aufstellen. Aha. Dann fiel uns etwa gleichzeitig auf, dass wir auch vom offiziellen, für unseren Schirm zuständigen, Beachboy beobachtet wurden. So nach dem Motto: soll ich den Ausländern jetzt sagen, dass sie sich nicht einfach so unter einen Schirm legen können ohne zu zahlen… Wir liessen es auf jeden Fall drauf an kommen. Es war ihm offensichtlich zu mühsam und zu peinlich uns Ausländern das System erklären zu müssen, was wir gnadenlos ausnutzten 🙂 Man sah die Erleichterung als wir endlich gingen.

Ins Wasser gingen wir nicht. Es war warm wie in der Badewanne und wir hatten unser „Radiation Suit“ nicht dabei. Hier unten auf dem Foto sieht man einen selber mitgebrachten gelben Schirm.

Die offiziellen sind rot (hier in der Ferne zu sehen).

Auf einer silbernen Strandmatte bräunt es sich besonders gut! Insbesondere wenn man noch ganz weiss ist, so wie die Dame rechts im Bild (neben der japanischen Mariah Carey).

Baywatch sieht anderswo auch cooler aus. Anstatt einen roten Badeanzug, Silikon und dem Rettungsschiffchen, gibt es hier in Japan nur ein lustiges Hütlein 😉

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